Die Platzaufbereitung(en)
Same procedure as every year, Wolle!
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Wolle bei der Arbeit |
Der
alljährliche Platzwarte-Zyklus der Männer um den technischen Leiter
Wolfgang (Wolle) Barche garantiert allen spielenden Mitgliedern ein bestmögliches Geläuf. Grund genug,
diese regelmäßigen Arbeitseinsätze mit einer Kamera zu begleiten und dieselben in einem Artikel zu würdigen.
So sieht die Anlage während der Sommermonate aus: die Bänke stehen und die Netze hängen noch, die Linien sind dem Frost schutzlos ausgeliefert. Das kann so nicht bleiben und eine einsame Wasserflasche kündigt den Großkampftag der Platzwarte an.

Nachdem die Bänke schon 'dran glauben mussten', werden als nächstes die Netze abmontiert. Das Bild links zeigt Rolf Gieselmann beim ersten Arbeitsschritt. Sind alle Netze den Bänken zur sicheren Aufbewahrung in den Keller gefolgt, präsentieren sich die Plätze ungewohnt nackt.


Nachdem die Plätze von allen Hindernissen befreit worden sind, können jetzt die Linien angegangen werden. Bevor es richtig losgehen kann, müssen dementsprechend die Materialien zum Ort des Geschehens. Im ersten Schritt werden Schutzbänder auf den Linien platziert.

Über diese Bänder wird der Druck der darauf gleichmäßig verteilten Steine auf die Linien weitergegeben. So werden die Linien davor geschützt, dass sie vom Bodenfrost nach oben 'rausgedrückt' werden. Auf einem Testplatz wurde im vergangenen Winter 2005/2006 dieses traditionelle Verfahren probeweise durch das Wolle-Spezialverfahren abgelöst.

Auf besagtem Platz wurden die Linien mit deutlich weniger Steinen 'beschwert', was natürlich den Arbeitsaufwand erheblich senken könnte. Das Bild zeigt dabei Wolle selbst mit Schaufel und nicht mit Kamera in der Hand. Nach diesem Endspurt präsentieren sich die Plätze dann im gewohnten winterlichen Bild.

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Die Arbeit ist getan |
Das Foto der 'Winterlandschaft Tennisplatz' kann vor der diesjährigen Sommersaison 2006 tatsächlich auch noch als Ausgangspunkt der Arbeiten des Platzwarte-Teams angesehen werden. Doch schon an dieser Stelle sei gesagt, dass Wolles oben erwähnter Probeplatz den Winter gut überstanden hat und in Zukunft also der Großteil der Ballaststeine in der Garage bleiben kann! Nachdem in diesem Jahr die noch mehr als 2.000 Steine erst einmal in derselben verstaut waren, konnte mit der eigentlichen Sommerarbeit begonnen werden.


Nach den Steinen muss das Ziegelmehl bewegt werden. Ca. 30 Tonnen altes Mehl muss etwa der selben Menge neuem Mehl weichen. Damit sich die neue Decke gut mit dem Untergrund verbindet und somit einen angemessen festen Tritt ermöglicht, muss regelmäßig eingeschlämmt werden.

Anschließend tut die Walze ihr Werk, um die größtmögliche Dichtigkeit des Platzes zu erreichen. Eine knappe halbe Stunde pro Platz wird dazu benötigt und muss obendrein ja auch einige Male auf allen zwölf Plätzen der Anlage vor der Saisoneröffnung geleistet werden.
Neben dem bespielbaren Untergrund sind weitere kosmetische Verschönerungen an den Plätzen nötig, um dieselben an den Ostertagen im rechten Licht erscheinen zu lassen. Die Beregnungsanlage muss gewartet, die kaputten Linien müssen ausgetauscht und die Abflussrinnen gesäubert werden.


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Jetzt fehlen nur noch die Netze, Bänke und die Werbeplakate, dann gibt die Anlage das in den Sommermonaten gewohnte Bild ab. Um den neuen Boden längstmöglich zu schonen und den Wind noch weiter über die Plätze wehen zu lassen, wird dies erst kurz vor Saisonbeginn erledigt werden.
In der Zwischenzeit muss überdies an anderer Front gekämpft werden, des Gärtners Freund der Maulwurf war recht aktiv! Das auf der linken Seite folgende Bild ähnelt doch arg der Verteilung des frischen Ziegelmehls weiter oben und auch die Umgehensweise mit den Haufen auf dem rechten Bild ist schon bekannt...
